Es gibt 11 Beiträge von PetePARKER
weitere Infos zu diesem Film | 36 Forenbeiträge
07.12.2005
warum müssen (Film-) Fans sich eigentlich immer streiten als besäßen sie ANTEILE an der Produktion? Dieser Film mag nicht jedermanns Sache sein, er ist sehr brutal, sehr eindimensional, voller Pulverrauch und Blut, Schießereien, Titten und Männerromantik, jedoch will er auch nie etwas anderes sein. Dieser Film ist wie die SinCity Comics, eine straighte Gaunergeschichte von harten Kerlen und Verbrechern, vermengt mit einem Stil der optisch und erzählerisch genauso kalt und scharf ist wie ein Messer. Wer niemals Dick Tracy Comics oder hartgesottene Detektivgeschichten mochte, wird auch den Film nicht mögen. Bleibt immer noch die Optik, welche schon Grund allein für einen Kinobesuch sein sollte. Der Frank Miller Fan wird sich an der 1:1 Umsetzung der Bilder freuen, der Unwissende an der erfrischenden Tatsache dass man sich selbst in Hollywood noch traut einen küntlerischen Film zu drehen.
Kommerz ist immer ein Faktum im Film gewesen ebenso wie in der Gegenwartskunst, denn was sich nicht verkauft kann nicht bestehen. Heute mehr denn je. Umso wertvoller ist die Tatsache dass dieser Film eine genaue Umsetzung der Comicgeshcichten ist, ohne verdrehte Plots oder aufgezwängte Kitschromantik (siehe *per Anhalter durch die Galaxis*). Dies ist wirklich kein typischer Hollywoodfilm, und das ist gut so.
Kinofilm ist nunmal nicht in erster Linie Kunst, es ist Unternhaltung mit variierendem Anspruch. Den wahren Kunstfilm gibt es einfach nichtmehr. vorallem nicht auf großer Leinwand, und wenn man wirklich sowas sucht sollte man sich am besten "find the fish" ansehen.
Die Erwartung an einen Kinofilm sollte nicht höher als die Erwartung an Belletristik sein. Es ist nunmal eine Geschichte, die unterhalten will. Manchmal findet man dazwischen auch hohe Literatur. Aber eben nur manchmal...
PS: Die Anonymität eines Internetforums verleitet oft zum schnellen Exzess, jedoch sollte sich eine Diskussion immer auf den virtuellen Raum des diskutierten Gegenstands beschränken, und nicht in persönliche Angriffe mutieren....auch wenn jemand zum zehnten mal ein bereits abgeschlossenes Thema anspricht.
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Parthenope
Start: 10.4.2025
Ernest Cole: Lost and Found
Start: 17.4.2025
Oslo Stories: Liebe
Start: 17.4.2025
Quiet Life
Start: 24.4.2025
Toxic
Start: 24.4.2025
Volveréis – Ein fast klassischer Liebesfilm
Start: 1.5.2025
Oslo Stories: Träume
Start: 8.5.2025
Wenn das Licht zerbricht
Start: 8.5.2025
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Mission: Impossible – The Final Reckoning
Start: 21.5.2025
Oslo Stories: Sehnsucht
Start: 22.5.2025
Das Kanu des Manitu
Start: 14.8.2025
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Toleranz zum Jahresende
Mit Kino zu mehr Empathie finden – Vorspann 12/24
Tron: Ares
Start: 9.10.2025