Es gibt 1 Beitrag von woody62
weitere Infos zu diesem Film | 10 Forenbeiträge
31.01.2005
Angelockt durch die großen Namen habe ich mir den Film angesehen. Denn ein Regisseur, der absolute Highlights geschaffen hat wie Kir Royal und Schtonk der bürgt doch eigentlich für gute und intelligente Unterhaltung, oder? Als ich dann noch die Liste der Darsteller las, da gab es keinen Zweifel mehr: diesen Film muss ich sehen - AUWEIA. Ich kann mit Fug und Recht sagen, dass ich noch niemals einen so schlechten, unlustigen Streifen gesehen habe. Eine hahnebüchene Handlung, eindimensionale, blasse Charaktere, schlechte Tricktechnik, banale Dialoge, mittelmäßige Kameraführung und das alles unterlegt und unterbrochen durch 08/15-Schnulzenmusik. Absurde, sich gebetsmühlenartig wiederholende mystische Symbolik in Gestalt von Heino Ferch als goldsandalenbesohlter, tuntig-geschminkter, griechischer Zwitter-Tittengott war das Sahnehäubchen auf dem hilflosen Versuch eine vergleihsweise simple Grundaussage 108 Minuten lang in künstlich aufgebauschte, düstere Symbole zu packen.
Einzig Ochsenknecht, Engelke und Schmidt haben es geschafft, dass ich zumindest einige Male schmuzeln konnte. Den restlichen Film über hat mich eine Frage beschäftigt: Warum geben sich Schauspieler wie Lara, Ochsenknecht und Ferch für solch einen Film her? Oder um mit Baby Schimmerlos zu sprechen: ?Dees is a rechter Scheiss?.
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Parthenope
Start: 10.4.2025
Ernest Cole: Lost and Found
Start: 17.4.2025
Oslo Stories: Liebe
Start: 17.4.2025
Quiet Life
Start: 24.4.2025
Toxic
Start: 24.4.2025
Volveréis – Ein fast klassischer Liebesfilm
Start: 1.5.2025
Oslo Stories: Träume
Start: 8.5.2025
Wenn das Licht zerbricht
Start: 8.5.2025
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Mission: Impossible – The Final Reckoning
Start: 21.5.2025
Oslo Stories: Sehnsucht
Start: 22.5.2025
Das Kanu des Manitu
Start: 14.8.2025
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Toleranz zum Jahresende
Mit Kino zu mehr Empathie finden – Vorspann 12/24
Tron: Ares
Start: 9.10.2025