Jeder schreibt für sich allein
Deutschland 2023, Laufzeit: 167 Min., FSK 12
Regie: Dominik Graf
>> pifflmedien.de/filme/jeder-schreibt-fuer-sich-allein/
Dokumentarfilm über Schriftsteller:innen im Nationalsozialismus
Bleiben und schweigen?
„Jeder schreibt für sich allein“ von Dominik Graf
Der Titel von Dominik Grafs neuem Film verweist auf Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein“. Es geht um das Schicksal der Autor:innen, die ab 1933 nicht ins Exil gingen; es geht um Konflikte mit den Exilierten, dem eigenen Gewissen, dem Naziregime. Erich Kästner hat bei der Verbrennung seiner Bücher zugesehen und sich nach ‘45 „durchmogelt“, wie es Anatol Reigner in der gleichnamigen Buchvorlage zum Film ausdrückt. Wie lange würden die Nazis bleiben, würde es „nicht so schlimm", das angekündigte „tausendjährige Reich“?
Graf und zahlreiche literarischen Fachleute teilen nicht ein in Gut und Böse, sie zeichnen über 167 Minuten ein vielstimmiges, bisweilen poetisches und differenziertes Bild von geistigen Mitläufer:innen, von solchen, die lavieren, sich anbiedern oder an alldem scheitern.
(Ingrid Bartsch)
Zermürbte Gesellschaft
choices preview zu „Critical Zone“ im Odeon – Foyer 11/24
„Mir wurden die Risiken des Hebammenberufs bewusst“
Katja Baumgarten über ihren Film „Gretas Geburt“ – Foyer 11/24
Die ganze Palette Kino
9. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/24
Nach Leerstellen suchen
„Riefenstahl“ im Weisshauskino – Foyer 11/24
Kunst des Nicht-Wegschneidens
„Anna Zeit Land“ im Filmforum – Foyer 10/24
Liebe und Macht
choices preview zu „Power of Love“ in der Filmpalette – Foyer 10/24
Schnitte in Raum und Zeit
Die 24. Ausgabe des Festivals Edimotion in Köln ehrt Gabriele Voss – Festival 10/24
Restitution von Kolonialraubkunst
„Dahomey“ und „The Story of Ne Kuko“ im Filmforum – Foyer 10/24
„Die Geschichte ist jetzt unfassbar aktuell“
Regisseur Andreas Dresen über „In Liebe, Eure Hilde“ – Gespräch zum Film 10/24
Die hemmungslose Leinwand
Sexualität im Kino – Vorspann 10/24
„Zuhause sehnen wir uns nach der Ferne...“
Kuratorin Joanna Peprah übers Afrika Film Fest Köln – Festival 09/24
Afrikanisches Vermächtnis
Das 21. Afrika Film Festival widmet sich dem Filmschaffen des Kontinents – Festival 09/24
Kurzfilmprogramm in der Nachbarschaft
„Kurzfilm im Veedel“ zeigt Filme zu aktuellen Themen in Köln – Festival 09/24
Sorge um die Filmkultur
Veränderungen und Einsparungen stehen vor der Tür – Vorspann 09/24
Disziplin, Drill und Durchlässigkeit
„Mädchen in Uniform“ im Filmforum – Foyer 08/24
Volles Programm(heft)
40-jähriges Jubiläum der Internationalen Stummfilmtage Bonn – Festival 08/24
Sommer-Endspurt
Humor und Weltrettung für Jung und Alt – Vorspann 08/24
Der Sieg des Glaubens
„Führer und Verführer“ im Odeon mit Regisseur Joachim Lang – Foyer 07/24
Queere Menschen in Polen
„Boylesque“ im Filmhaus – Foyer 07/24
Pssst!
Zu Spoilern, Prequels und Remakes – Vorspann 07/24
„Es geht um Geld, Gerechtigkeit und Gemeinschaft“
Regisseurin Natja Brunckhorst über „Zwei zu eins“ – Gespräch zum Film 07/24
Ein Fest des Kinos
Die Kölner Kino Nächte präsentieren an 4 Tagen knapp 50 Filme – Festival 07/24
Der Tod, der uns verbindet
NRW-Premiere von Eva Trobischs „Ivo“ – Foyer 06/24
Die schwierige Situation in Venezuela
„Das Land der verlorenen Kinder“ im Filmhaus – Foyer 06/24
Sternenkriege und Weißer Terror
Volles Sommerkinoprogramm – Vorspann 06/24