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Oper.

Die Superformel des Göttlichen

Stockhausens „Sonntag aus Licht“ an der Kölner Oper - Opernzeit 04/11

Das Werk sprengt in jeder Hinsicht die bisherigen Dimensionen der Oper. Während Wagner in vier Teilen und 16 Stunden Musik die Menschheit mit ihrem Untergang konfrontiert, entwirft Stockhausen in sieben Teilen und 29 Stunden Musik ein theatralisches Erlösungsund Schöpfungsritual.

Beim Therapeuten für Selbstmord-Kandidaten

Eine Oper in straffer Szenenfolge. Fatih Akıns „Gegen die Wand“ in Hagen - Oper in NRW 04/11

Cahit ist 40 und am Ende, ein Wrack. Seine Fahrt mit dem Auto gegen die Wand sollte sein Leben endgültig abschließen. Doch selbst das geht noch schief. Also macht er so weiter wie bisher, säuft sich dem Tode Stück für Stück entgegen und wird zum „Schmerzjunkie“ der sehenden Auges den Abgrund sucht.

Kurzweilig, farbenfroh und mäßig witzig

Eine Märchenoper: „Die Liebe zu den drei Orangen“ am MiR - Oper in NRW 03/11

Fast könnte man meinen, er habe sein Publikum ärgern wollen. Allem, was es an der Oper so liebte, erteilte Sergej Prokofjew eine deutliche Abfuhr: kein Pathos, keine Psychologie und kein Realismus. Und doch wurde seine skurrile Märchenoper „Die Liebe zu den drei Orangen“ einer der beliebtesten Klassiker der Moderne.

Geld darf alles!

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony - Opernzeit 03/11

Was passiert mit einer Gesellschaft, die alles erlaubt, nur eines nicht: Kein Geld zu haben? Diese provozierende Frage stellen Brecht und Weill in ihrer Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ und lösten damit bei der Uraufführung 1930 in Leipzig einen der größten Theaterskandale des 20. Jahrhunderts aus.

Demontiertes Weichnachtsmärchen

Antonin Dvořáks Zauberwelt-Oper Rusalka in Dortmund - Oper in NRW 01/11

Es weihnachtet auf den Bühnen – keineswegs nur auf denen der Kindertheater. Auch beim erwachsenen Publikum kommen märchenhafte Stücke zur Adventszeit gut an. So dürfte es kein Zufall gewesen sein, dass Dortmunds scheidende Opernintendantin Christine Mielitz die Premiere von Antonin Dvořáks „Rusalka“ in den Dezember legte. Die romantische Tragödie der „tschechischen Undine“, die seit einigen Jahren vermehrt auf westlichen Bühnen auftaucht, ist der Inbegriff der Märchenoper.

Frau und Mann passt nicht, oder doch?

Mozarts großes Welttheater „Die Zauberflöte“ - Opernzeit 01/11

Kerstin Maria Pöhler untersucht, warum Mozarts Papageno unverwüstlich ist.

Hinterm Besteck ist es dunkel

„Hänsel und Gretel“ im Gelsenkirchener MIR - Oper in NRW 12/10

Hunger kann in den Wahnsinn treiben – oder doch zumindest heftig die Wahrnehmung verzerren. Auf dieser These baut der holländische Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema seine Inszenierung der Humperdinckschen Märchenoper „Hänsel und Gretel“ auf, die das Gelsenkirchener Musiktheater im Revier zeigt. Wenn sich dort die Kinder im Wald verirren, zeigt Dijkema keine Bäume, sondern surreal überdimensionale Gabeln und Steakmesser mit bedrohlich scharfen Spitzen und Kanten. Die Landschaft aus Besteck ist eine Vergrößerung des heimischen Esstischs.

Macht ist geil

Oper Köln zeigt Monteverdis „Krönung der Poppea“ - Opernzeit 11/10

Eine Frau greift nach der Macht, sie will nach ganz oben: Poppea setzt alles daran, um Kaiserin von Rom zu werden, und kämpft mit den Waffen, die ihr als Frau in einer von Männern bestimmten Gesellschaftsordnung zur Verfügung stehen. Mit Intelligenz und Verführungskunst gelingt es ihr, die Geliebte Kaiser Neros zu werden. Sie macht ihn hörig, bringt ihn dazu, Recht und Gesetz zu brechen, damit er sie am Ende zu sich auf den Thron hebt. Und er geht ohne Skrupel darauf ein.

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Oper.

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