Es gibt 683 Beiträge von Colonia
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22.11.2007
ICH: Ich wollt immer mal einen Film in 3D gucken. ER: Au ja. Beowulf. Angelina Jolie nackt. ICH: Mmpf. ER: Geil, geil, geil. ICH: Das ist bestimmt wieder nur was für 16-jährige Jungs. ER: Angelina Jolie nackt. Geil. ICH: Du sagtest es. ER: Und Blut, Kampf, Gemetzel. Geil. ICH: Augenverdreh. ER: Du willst mir das bloß madig machen.
Und so weiter.
Ich gestehe: Die Neuauflage von "Beowulf" hat unter diesen Voraussetzungen fast gar nicht weh getan. Die 3D-Version hat doch einigen Schauwert, selbst wenn sich der Effekt überraschend schnell abnutzt. Und inhaltlich war es gar nicht mal so unterirdisch wie befürchtet. Man konnte sogar große Teile der Beowulf-Saga wiedererkennen.
Mir war's nun insgesamt zu künstlich. Auch waren mir die Unterschiede zwischen Figuren mit Schauspieler-Vorlagen und solchen, die komplett dem Computer stammen, zu deutlich.
Alles in allem hat man sich aber schon schlechter amüsiert.
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22.11.2007
Schnappt Euch den Iraner oder die Iranerin, der oder die neben Euch wohnt, und schaut Euch diesen Film an.
Absolut empfehlenswert.
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01.11.2007
Der Abriss des Barmer Viertels war mal wieder so eine Kölner Geschichte, die ein Außenstehender sowieso nicht nachvollziehen kann. Diesmal fällt es aber sogar dem skandalerprobten Kölner schwer, der im letzten Jahr die Ereignisse einigermaßen verfolgt hat. Und Martin Schultes Film bringt da eher wenig Licht ins Dunkel.
Der Filmtitel lässt immerhin Schlüsse zu, auf welcher Seite der Deutzer Filmemacher Schulte steht. Sollte es Schultes Intention gewesen sein, dem Barmer Viertel posthum ein filmisches Denkmal zu setzen oder aber auch nur zu zeigen, wie ein völlig intaktes Wohnviertel dem Bagger weichen muss, dann setzt er viel zu spät an: Die filmische Dokumentation beginnt erst während der Besetzung, als der Vandalismus schon allerhand Spuren an den Gebäuden hinterlassen hat und zeigt leider nicht die Wohnungen mit seinen ursprünglichen Nutzern: Mietern, die sich an bezahlbarem Wohnraum in guter Lage erfreuen konnten.
Auch wenn die bloße Dokumentation der Ereignisse das Ziel war, wäre der Bogen vom Ottonormalmieter des Erbbauvereins hin zum Parkplatz ohne konkrete Pläne für die weitere Nutzung schön und interessant gewesen.
Fragen bleiben und vor allem die menschliche Komponente bleibt mir zu sehr im Dunkel. Stattdessen sieht man punkige Hausbesetzer mit verfilzten Hunden, bärtige Sozialisten wie aus einer 68-er Demo übriggeblieben, schlipstragende Stadträte mit roten Backen und Polizei-Hundertschaften wie aus Formen gestanzt.
Ja, ich weiß: Die Realität sieht vermutlich so aus wie das schlimmste Klischee.
"Barmer Viertel" trägt leider wenig zur Sichtbarmachung Kölner Strukturen bei.
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01.11.2007
Sehr speziell. Zu speziell für ein breites oder auch nur mittelbreites Publikum. Ohne freilich betrunkene Zuschauer damit zu meinen. Die hätten eh an dem Film keinen Spaß.
Ich fürchte, die Träume des indischen Schneiders gehen am deutschen Publikum unbemerkt vorbei.
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23.10.2007
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig! Ich bin fast ins Koma gefallen. Meine Güte! NRW Filmstiftung, bist Du noch zu retten?! Muss man denn alles finanzieren? Und sagt mir nicht, Ihr hättet es nicht vorher gewusst: Frau Marais ist doch sicher persönlich vorstellig geworden. Nein, ehrlich, dieser Film passt zu dieser Frau.
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07.10.2007
Nee, mit Oskar-Roehler-Filmen werd ich einfach nicht warm.
Bleibtreu als unsexiest man alive, das hat zwar was ... so als Idee. Aber die Ansammlung von unglaubwürdigen Typen in noch unglaubwürdigeren Szenen, teils bäh, teils anrührend, das muss für mich nicht sein. Und Katja Riemann sowieso nicht. Auch wenn Männer mit Heckenschneidemaschinen und grüne Dosenpfandverfechter im Ausgleich für einige wenige komische Momente sorgen.
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07.10.2007
Ganz ehrlich? Der Film ist gut, hat klasse Gags und erstaunlicherweise sieht Will Smith sogar als Fisch cool aus. Aber der fast zeitgleich entstandene "Findet Nemo", der nun mal zum direkten Vergleich einlädt, ja förmlich schreit oder vielmehr blubbert, lässt die großen Haie und kleinen Fische immer noch seemeilenweit hinter sich.
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04.10.2007
Du bist ein talentierter Schauspieler. Aber warum nur wirkst Du in so kruden Filmen wie "Dear Wendy" oder zuletzt "Hallam Foe" mit?
Die auch als "Narren mit Knarren" titulierte Posse "Dear Wendy" war nun wirklich überflüssig. Die Story geht nämlich exakt so wie sich auch der naivste Zuschauer das von Anfang an vorstellt. Und nur weil sich Thomas Vinterberg genau wie Lars von Trier irgendwann von den eigenen Dogma-Regeln mit Wackelkamera, schlechtem Schnitt, fehlender Beleuchtung und insgesamt miserabler Bildqualität verabschiedet hat, ist "Dear Wendy" wenigstens optisch einigermaßen gelungen.
www.kalk-kultur.de
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04.10.2007
... ist selten, war hier aber der Fall.
Immer wenn es einen neuen Pixar-Film gibt, wird die Messlatte, was Animationsfilme betrifft, wieder ein Stück höher gelegt. So ist es auch bei "Ratatouille".
Es ist nicht nur die Technik, die hier weit, weit vorn ist. Es ist das Gesamtpaket: Die irrwitzigen Ideen, die gute Geschichte, die Charakterzeichnung, das perfekte Timing, die Tatsache, dass Kinder wie Erwachsene gleichermaßen Spaß am Film haben können.
Alle verfügbaren Sterne. Und noch einen mehr. Besonders lohnenswert in der OV - nicht nur wegen Peter O'Toole.
www.kalk-kultur.de
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03.10.2007
Man kann die 90 zähen Filmminuten damit verbringen, auf eine Art Pointe zu warten. Wie ich es tat. Man kann sich die Warterei aber auch einfach schenken und seine Zeit besser nutzen, denn die Pointe findet nicht statt.
Constantin von Jascheroff, bekannte Kindersynchronstimme und talentierter Jungdarsteller, spielt überzeugend, aber seine Figur des lethargischen, desinteressierten und unmotivierten Armin, die den Film fast komplett ausfüllt, steht 1 : 1 für den Rest: Der ganze Film macht lethargisch, desinteressiert und kommt ziemlich unmotiviert daher. "Falscher Bekenner" ist schlicht langweilig.
Schade eigentlich. Des Regisseurs "Milchwald" zwei Jahre zuvor ließ Besseres erhoffen.
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