Es gibt 161 Beiträge von Marylou
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22.10.2003
In diesem Film stimmt einfach alles: Ich bin von Minute eins bis zum Schluß gefesselt, wunderschön atmosphärisch, spannend, tragisch, man fiebert die ganze Zeit atemlos mit und wird mit wirklich fabelhafter Musik und einem guten Schluß belohnt. Endlich ist Dracula kein förser Nosferatu, sondern ein attraktiver Mann,(ich steh auf Gary Oldman) der eine tragische Geschichte hat, die wir hier grandios erzählt bekommen (trotz Massenmord und einen ausgeprägten Hang zur Folterung bleibt der liebe Vlad irgendwie trotzdem romantisch, aber egal, this ist hollywood). Und: die Synchro von Gary Oldman ist wirklich 1A.
Super Besetzung, wunderschöner Film.
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21.10.2003
Erste Reaktion nach dem Kino:
Ganz lustig, aber was sollte das eigentlich ?
Irgendwas stimmte nicht, und ich weiß jetzt auch, was: der Film schwankt permanent zwischen tragisch-komisch-satirisch...und ist keins von allem. Hätte aber ein Hammerfilm werden können, wenn man mal gewußt hätte, was man denn jetzt haben will. Ein paar gute Szenen hat der Film, aber der Schluß machts wieder mittelmäßig.
Und ich schließe mich völlig Rita's Meinug an: Der Bezug zwischen Schneiden und SM ist eine Ungeheuerlichkeit. Hat da keiner sein Hirn eingeschaltet? Das war nicht gewagt, das war daneben, das Thema so in diesem Zusammenang verwursten.
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07.09.2003
Ich hab mich ganz gut unterhalten gefühlt. Ich muß dazu sagen, das ich ein sehr großer Fan des Spiels bin und Angelina für die perfekte Besetzung für Lara Croft halte. Angelina hat ihre Sache sehr gut gemacht, Die Stunts waren super, die Handlung natürlich nicht hochanspruchsvoll, aber hier geht es ja um Abenteuer, oder ?! Was mir auch gut gefiel, war, das Lara endlich mal aus dem gefühlstoten Sektor rauskam, indem ihr der Ex an die Seite gestellt wird, wobei klar wird, das auch Frau Croft mal verliebt sein konnte und Männer an sich ranläßt ( auch wenn sie kein Problem hat, diese wieder aus dem Weg zu räumen). Was mir fehlte, war die Mystik, die den Tomb Raider Spielen so eigen ist.
Das hätte besser umgesetzt werden können.
Till Schweiger war eine Katastrophe und hat dem Film ungewollt Schaden zugefügt. Aber er ist der Einzige, der grottenschlecht spielt und nur peinlich ist. Der erste Teil hat mir insgesamt besser gefallen. Aber "die Wiege des Lebens" war durchaus gute Kurzweil.
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28.06.2003
war der film. Ob das gut oder schlecht ist, muß jeder für sich selbst entscheiden. Einer meiner Vorrednder sprach von "Tarantino"- genau das Gefühl hatte ich auch, und das hat mir den Film etwas vergällt. Die Ernsthaftigkeit des Themas wird für mich eben dadurch untergraben, das ganze kommt mir ein bischen zu stilisiert daher, zu, ja eben, tarantinomäßig. Klar gibt es schockierende Szenen, die unter die Haut gehen, aber alles in allem fand ich ihn nicht wirklich aufrüttelnd. Man hat nicht das Gefühl, ein Stück Realität Rio's serviert zu bekommen, an dem man beissen muß, sondern einen hervorragend erzählten, mit fantatstischen Bildern ausgestatteten Spielfilm. Aber richtig tragisch, beklemmend, einen tagenlang beschäftigend, das ist er (leider) nicht. Die Schauspieler sind übrigends wirklich klasse, und ich kann das Gejammer über die Synchronisation nicht verstehen, die war abslout unstörend. Nun, bildet Euch euer eigenes Urteil.
Großes Kino, aber kein großer Nachhall. Vielleicht muß ich ihn nochmal gucken?!
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20.06.2003
es ist ja nun ein paar Jährchen her, das ich den Film gesehen habe, danach noch mal, und nochmal...und jedesmal heule ich Rotz und Wasser. Dabei ist der Film null verkitscht, einfach nur tragisch, traurig, große Panik, hoffentlich passiert mir das mal nicht! Eigentlich ein ruhiger Film, der völlig auf bombastische Elemente verzichtet, aber gerade dadurch schleicht sich dieser an einen heran und läßt einem einfach keine Chance. Selbst mein damaliger Freund, kein Kind von Traurigkeit, war danach seltsam ruhig. Unsere Beziehung hat übrigends nicht mehr lange gedauert, der Film hat uns wohl beide zum Denken gebracht:-) Auch jeden Fall ein muß, nicht nur für Frauen!!!
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14.06.2003
Perfekt! Sooooo oft geht die Umsetzung eines Buches vollstens in die Hose; aber diesmal ist es besser als die Romanvorlage! Grandios (sonst hasse ich dieses Pathos-Wort, aber diesmal passt es gut) gespielt, die Creme de la Creme der Schaupielzunft gibt sich ein Stelldichein und ich sah, es war gut! Spannend, bitterböse, leidenschaftlich, man fiebert vorm Bildschirm bis zur letzten Minute. Außerdem eine gute Wiedergabe der damaligen Zeit, in der vor lauter Langeweile Solche Intrigen gesponnen werden wie wir es hier in diesem Film genießen dürfen.
Pflichtfilm!!!
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14.06.2003
Sehr interessanter Film, habe vorher und nachher nix mehr in dieser Richtung gesehen. Die Dialoge sind zugegebenermaßen ab und an etwas platt, aber der Rest entschädigt absolut. Worum es da eigentlich geht? Keine Ahnung. Aber der Film hinterläßt eine angenehme, leicht angegruselte Stimmung, und das ist a schon mal viel Wert! Guter Schluß! Und außerdem hat der Film super Bilder, ist sehr originell "entworfen". Freak-Stuff, wer nicht immer alles verstehen muß genau das Richtige.
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14.06.2003
möchte ich sagen. Das ich mal im Leben Möntis Meinung sein könnte, hätte ich niemals geglaubt (grins), aber diesmal hat er tatsächlich recht, auch wenn ich es weniger geschwollen ausgedrückt hätte. Mit meinen Worten: der Film ist DOOF!
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14.06.2003
schlecht war das. Grauenvoll!!! Phantasielos( die Story, nicht die Kulissen), peinlich! Die Actionszenen zum BUH-schreien langweilig und einstudiert, die Dialoge entsetzlich, und dann diese armseligen, dreisten Anleihen von der Bibel,
pseudo-philosophisches Gebrabbel, beschissene Musik, einfach oft lächerlich das Ganze. Horror.
Da ist keine Mystik mehr, keine freakigen Ideen, nur Klau bei sich selbst und so fürchterlich blutlos! Ich bin völlig enttäuscht und wollte mehrfach den Saal verlassen, war aber dann wegen der Kohle nicht bereit zu flüchten.
Dieser Film kann sich nicht entscheiden, was er sein will, und geht daran kaputt. Man kann nicht vielen Herren dienen! In diesem Fall wäre ein gutes bischen mehr "hau drupp, Jung!" sehr hilfreich gewesen. Die Effekte kennen wir, die reißens dann auch nicht mehr raus. Langweilig!
Geht für das Geld lieber in den Biergarten.
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22.05.2003
Schon soooooooooo lange nicht mehr gut unterhalten worden!
Meine Vorredner positiverseits ( und sie haben recht!) haben eigentlich schon alles gesagt: der Film ist hervorragend gemacht. Völlig unekünstelt, ein gnadenlos brillianter Nicholson,völlig anders als gewohnt, übertrifft sich selbst. Man kann nicht anders, man leidet mit Schmidt, fühlt seinen Frust, seine Hilflosigkeit, seine Einsamkeit, seine Verzweiflung. Und das alles ohne Pathos, Übertreibung, hollywoodeske Attacken auf die Tränendrüse.
Ich bin völlig erschüttert aus dem Film rausgegangen und mir geschworen, alles zu tun, um nicht irgendwann mal ein ähnliches Schicksal zu erleiden, das bestimmt viel mehr Leute ereilt, als wir ahnen. Man schaut sich nur nicht nach ihnen um.
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