Es gibt 194 Beiträge von observer
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10.05.2010
Der Film zieht einen aus dem Leben (dem eigenen, von Schaffern und Machern umgebenen) ins Leben (das wirkliche, wo es in den Wohnungen und Hinterhöfen vor allem um die Enttäuschung geht). Das Kino spielt hier besser als die Realität sozusagen. Ein absolutes Gedicht, so unterhaltsam und doch so tiefgründig.
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10.05.2010
Ich danke den Usern hier sehr. Nur dank der Empfehlungen wurde ich auf dieses Kleinod aufmerksam. Der Film läuft in der OV-Fassung ab Donnerstag 13.5. übrigens auch in Düsseldorf, im Atelier-Kino im Savoy auf der Graf-Adolf-Straße. Immer um 21.00 h.
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20.04.2010
Also Fabian Hinrichs als gelangweilter Bänker ist schon mal das Eintrittsgeld wert. Ich fand die Komödie jedenfalls auch gelungen - verglichen mit der ganzen langweiligen TV-Soße, die sonst serviert wird. Der Film schlägt mehrfach über die Strenge und die Einlagen von Vogel und Hinrichs zählen sicher zu den besseren Komödien-Szenen der letzten Jahre.
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11.04.2010
Auf französischen Internetseiten kann man interessante Infos zur Entstehung des Films finden:
- Der Dreh sollte kurzfristig abgebrochen werden, da das Drehbuch nicht richtig funktionierte. Michel Audiards Sohn Jacques (Regisseur des diesjährigen Thrillers EIN PROPHET) überarbeitete gemeinsam mit Regisseur Georges Lautner das Buch quasi über Nacht.
- Belmondo meinte nach der ersten Voraufführung zum Soundtrack von Morricone: "Nein. Das passt nicht." (Ja, da irrte der Gute...)
- Produzentenkollege Alain Poiré meinte nach der ersten Voraufführung zu PROFI-Produzent Alexandre Mnouchkine am Telefon: "Das Ende kostet euch in Paris mindestens 250.000 Zuschauer." (Auch das ein Irrtum.) Lautner und Belmondo hielten am "Unhappy Ending" fest.
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15.03.2010
Junge, zwar ganz unterhaltsam (nach Comedy-Film-Maßstäben), aber ich war buchstäblich allein im Kino. Dürfte als einer der heftigsten Flops der letzten Jahre in die Geschichte eingehen. Kommt wahrscheinlich gleich nach "Kai Rabe gegen die Vatikankiller".
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08.03.2010
..meinst du den? Viele Grüße.
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19.02.2010
Wenn die Meldungen heute wirklich stimmen, schließt Ende März der Kölner Filmpalast (ehemals UFA-Palast) seine Pforten. Viel kann man dazu nicht schreiben, denn offensichtlich handelt er sich wieder einmal um hohe Mietforderungen und mangelnde Rentabilität. Sich aufregen geht nicht mehr, dazu haben Köln und Düsseldorf in den vergangenen Jahren schon viel zu viele Kinos verloren.
Wo sind die Schauspielhaus-Bewahrer, denn auch der Filmpalast wurde schließlich von Wilhelm Riphahn erbaut? Aber das kennt man schon in Köln. Sich auch mal bewusst zu älteren Kinos zu bekennen, wo auch Horror- und Actionfilme laufen, passt nicht in diese Kulturförderlandschaft. Und so stehen die arrivierten Medienmenschen dieser Stadt abends brav im Mediapark in der Schlange, statt sich auch mal zwischen ältere Tapeten zu setzen. Pfui. Heute stand irgendwo, dass Quentin Tarantino sein Lieblingskino New Beverly in LA einfach aufgekauft hat, um es vor dem Ruin zu bewahren. Tja, von solchen Kinoliebhabern können wir hier wahrlich nur träumen.
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09.02.2010
...sie geben einen wundervollen Einblick, wie der Film und Bebel seinerzeit wirkten. Als wäre man gerade erst aus dem Kino gekommen. Danke an @Das Auge, @otello7788, @Joe Gillis.
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09.02.2010
Ist das der Anfang vom Ende des Biografien-Kinos Bernd Eichingers? Man kann es nur hoffen. Schaut man sich Eichingers Produzenten-Filmografie an, wird man langsam wehmütig. Selbst die Filme, die er mit Didi Hallervorden anschob, waren meilenweit entfernt von diesem Bücher-Verfilmungsmüll, mit dem er neuerdings nach dem TV-Publikum hechelt. Und ich erinnere mich an einen Satz von ihm, den er mal in einer Dokumentation sagte, als er cool im Auto durch Los Angeles kurvte: "Im Grunde gibt es ja nichts unwichtigeres als Filme." Damals nahm ich es als coolen Witz. Nach Adolf im Bunker, RAF-Krawumm und Bushido-Trash weiß ich: er meinte es leider bitterernst.
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14.01.2010
Eine schöne Geste, dass die LA-Kritikergilde Belmondo am kommenden Wochenende den Preis für sein Lebenswerk überreicht. Nach seinen großartigen Nouvelle-Vague-Auftritten (u.a. "Außer Atem", "Eva und der Priester", "Pierrot le fou") hat er später immer wieder etwas gewagt und die besten Filmemacher und Dialogschreiber um sich versammelt. Ich mochte ihn sehr, weil er Kino auch als Träumerei auffasste, die mit Esprit zu tun hat. Obwohl sich die Kritiker in den 80ern an ihm rieben, als er dem Hollywood-Blockbuster-Kino in Frankreich quasi als einziger die Stirn bot. Sein Humor und sein Charme, die Art, wie er Dialoge sprach und Stunts selbst ausführte, machten ihn einzigartig. Und nach den letzten Millionenhits entdeckten ihn dann Leute wie Cédric Klapisch wieder, um mit ihm zu drehen. Glückwunsch jedenfalls, ich werd mir am 16.1., dem Tag der Preisverleihung, darauf nochmal einen Belmondo gönnen...
Meine Liebsten:
AUSSER ATEM, PIERROT LE FOU (wenn man nachdenklich ist)
EINE FRAU IST EINE FRAU, DER UNVERBESSERLICHE, LE MAGNIFIQUE (wenn man traurig ist)
DER PROFI, DER AUSSENSEITER (wenn man etwas aggressiv ist)
DER KÖRPER MEINES FEINDES (wenn man sich ungerecht behandelt fühlt)
DAS AS DER ASSE (wenn man ein Feel-Good-Movie braucht)
...
Der Filmfrühling ist angebrochen
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