Es gibt 597 Beiträge von woelffchen
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13.03.2011
Ein düsteres Melodram aus den Randbezirken der menschlichen Gesellschaft - hier: Barcelona.
Hervorragend inszeniert, schauspielerisch sehr überzeugend - insgesamt wieder ein beeindruckendes Werk von Inarritu. Sehr sehenswert.
Zur vorsorglich sinnvollen Einstimmung und Information empfehle ich die Kritik von Carsten Baumgardt unter dem nachfolgenden Link:
http://www.filmstarts.de/kritiken/100303-Biutiful/kritik.html
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08.03.2011
... für das Leben, das man aber nicht gleich so draufgängerisch und risikobereit wie Aron Ralston leben muß, um es in seiner Einzigartigkeit schätzen und lieben zu lernen. Auch muß man nicht die Erfahrungen machen, die in seinem Buch "Im Canyon" und in diesem Film so überaus drastisch dargestellt werden, aber die Lektüre bzw. das Anschauen dieses Films können und sollten wie eine Impfung gegen jedwede Form von - wenn auch nur flüchtigen - Suizidgedanken wirken.
Dieser Film ist ein ausgezeichnetes Werk neben dem ausgezeichneten Buch. Der Film betont durch seine Konzeption - Splitscreen, Musik und Lautstärke - sehr die Intensität der Lebensart von A.R. und die furchtbaren Erfahrungen in den 127 Stunden seiner Gefangenschaft, wohingegen sich das Buch schon manchmal in epischer Breite diffenenziert mit allen Einzelheiten dieser Zeit, Physis und Psyche, auseinandersetzt. Das kann der Film in 89 Min. natürlich nicht leisten.
Jedoch - beide - Buch und Film sind hervorragende Beiträge zum Wert des Lebens an sich. Der Film geht dabei mehr unter die Haut, weil das Visuelle außerordentlich intensiv dargestellt wird.
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01.03.2011
Da bedarf es hier nicht vieler Worte oder großangelegter Analysen - die kann man woanders besser nachlesen; z.B. bei www.filmstarts.de - hier sage ich nur: Großartiges Unterhaltungskino auf höchstem Niveau im Westernstil. Wunderbar! Grandios! Weiter so!
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20.02.2011
Sehr unterhaltsames Kino über die wenig bekannte Tatsache, daß King George VI von England ein intensiver Stotterer war, sehr darunter litt und größte Angst vor öffentlichen Auftritten hatte. Sein unkonventioneller Therapeut Lionel Logue bringt ihn während des Films aber dann mit z.T. aberwitzigen Methoden so weit, daß er sogar bald im Rundfunk eine große Rede halten kann.
Ein interessantes Drehbuch, eine perfekte Inszenierung, virtuose Schauspieler und ein seltenes Sujet garantieren einen bemerkenswerten Kinoabend - am besten in O.m.U. - da bleibt dann das eigentümlich Britische nicht auf der Strecke.
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13.02.2011
Ein Wiegenlied als Aufhänger für diesen Film! Ja, das paßt. Und wenn man nicht ganz konzentriert der öden Handlung folgt, ist man auch bald eingeschlafen.
Gute Nacht, deutscher Film!
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06.02.2011
Pflichtprogramm für alle, Politiker und andere Menschen, die einen Krieg als "Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" (v. Clausewitz) betrachten, befürworten oder tolerieren.
Die Tragik des sich immer noch dahinschleppenden Afghanistan-Krieges kommt in diesem Film in erschütternder Form zum Ausdruck. Da können einem die armen Soldaten nur leid tun, die dieser Hölle ausgesetzt sind und, falls sie überleben, oft mit schweren physischen und psychischen Schäden wieder nach Hause kommen.
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05.02.2011
"Ein Meilenstein in der Geschichte der Computeranimation und des actionreichen Science-Fiction-Genres. Die absolute Verschmelzung von Computer und Mensch, in der die Grenzen zwischen Hardware und Software, Mensch und Maschine nicht länge existieren." - Soweit der Cover-Text der DVD "TRON" von 1982.
Lang, lang ist's her. Und es war damals wirklich o.k.
Und heute - TRON II ?
Gut gezielt, aber leider voll daneben. Und das bei ungeahntem Spielraum und einem finanziellen Aufwand von 200 Mio. Dollar. Kaum zu glauben.
Schauspieler? Fehlanzeige. Einzig Michael Sheen bringt als David-Bowie-Verschnitt mal etwas Leben in die sonst arg lahme Bude, aber leider nur für ein paar Minuten.
Wie gesagt:
Der Berg kreißt und gebiert ein Mäuslein, na, sagen wir besser: eine Maus. - Mein lieber Herr Koschinski ...
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31.01.2011
Matt Damon kann in diesem Film, der sehenswert und zum Nachdenken über ein Leben nach dem Tod anregen kann, wenn man ihn nicht nur als Unterhaltungsfilm konsumiert, transzendet in den Nahtodbereichen einiger Menschen lesen, Menschen deren Leben durch eigene Todeserfahrungen oder die ihnen nahestender Menschen stark beeinflußt wurde. Die Fähigkeit dieses "Reading" erweist sich im Film mal als Segen, mal als Fluch.
Gibt es sowas in der Realität überhaupt? Und: Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Der Film gibt keine schlüssigen Antworten auf diese Fragen - die Interpretation bleibt dem Zuschauer überlassen.
PS:
Ich bin überzeugt, daß es ein Leben nach dem Tod gibt, in der die Seele, d.h. das individuell Eigentliche des Verstorbenen, in Ewigkeit weiterlebt, entweder in Gemeinschaft mit Gott oder getrennt von ihm.
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30.01.2011
gebietsweise Schauer, die Sonne kommt nur gelegentlich durch.
Die Grundstimmung wechselt - bis auf ein paar Aufhellungen - meist von leicht depressiv bis chaotisch und verzweifelt. Tom und Gerrie versuchen, oft erfolgreich, für besseres Wetter zu sorgen, aber es ist schon ein hartes Leben in diesem etwas überzeichneten (Film-)Milieu.
Eine interessante Studie über einen britischen Mikrokosmos, wie er auch bei uns gelegntlich anzutreffen ist. Perfekt inszeniert und hervorragend gespielt. Sehenswert.
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21.01.2011
... dieses Melodrams, das so unbesorgt realisiert wird.
"Und du sollst dich von deiner Leidenschaft nicht sicher machen lassen, daß die Totenstätte ein Ort der Zuflucht für dich sei. Ohne dein Zutun wurdest du nämlich gebildet, und ohne dein Zutun wurdest du geboren, und ohne dein Zutun lebst du, ohne dein Zutun stirbst du, und ohne dein Zutun wirst du zukünftig Rechenschaft geben vor dem König der Könige der Könige, dem Heiligen, gelobt sei er."
Der Babylonische Talmud, Hrsg. Reinhold Mayer, Goldmann Verlag, München 1963, S. 340
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